Chevron left Chevron left Chevron right Chevron right Facebook Facebook logo Google+ Google+ logo Hamburger Hamburger bpp bpp logo FSM FSM logo Digitale Helden Digitale Helden logo Twitter Twitter logo

NichtEgal

YouTuber

Hass ist uns #NichtEgal

Gemeinsam wollen wir etwas bewegen.
Im Alltag sowie im Netz.

360º Challenge

Die Gewinner stehen fest

Bei #NichtEgal ‒ Die 360º-YouTube Challenge haben wir starke Ideen für 360º-Videos gesucht, die Empathie erzeugen und für Offenheit und Toleranz werben. Nun stehen die Gewinner fest, deren Konzepte bald als 360°-Videos auf YouTube zu sehen sein werden.

  • 1. Platz

    Philipp Leisner

    Flucht ist Flucht ist Flucht

    Von der Flucht aus Deutschland zur Flucht nach Deutschland.

  • 2. Platz

    Johannes Auer

    Das Büro

    Was wäre, wenn die Umstände, die Menschen zur Flucht bewegen, in unseren Alltag gebracht werden?

  • 3. Platz

    Kevin Schmutzler

    Unter Gleichen

    Flucht hat viele Gesichter. Fünf von Grund auf verschiedene Menschen teilen ihre Geschichten.

Workshops

Bring #NichtEgal an deine Schule*

Unsere Partner von den Digitalen Helden haben im Frühjahr 2017 in ganz Deutschland Fortbildungen für Schülerinnen und Schüler für kompetente und bewusste digitale Kommunikation durchgeführt. Dabei haben sie mit etablierten, unabhängigen regionalen und bundesweiten medienpädagogischen Einrichtungen zusammengearbeitet. Auch erfahrene YouTuber waren mit dabei, die insbesondere den kreativen Umgang mit Videos vermittelt, aber auch über ihre eigenen Erfahrungen mit Hass und Hetze berichtet haben. Mit unseren Materialien kannst du einen Schülerworkshop und Aktionstag auch an deine Schule bringen. Lasst uns gemeinsam zeigen, dass Hass und Intoleranz – ob im Netz oder im Alltag – #NichtEgal sind.

*Du musst mindestens 13 Jahre alt sein. Weitere Infos zur Altersbeschränkung findest du hier.

Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb

„Mir liegt viel an der Art, wie wir die Debatten führen. Ich beobachte mit Sorge eine gewisse Verrohung der politischen Diskussionen, sowohl online aber auch offline. Hier müssen klare rote Linien gezogen werden, und wir alle sollten uns darüber verständigen, wie wir miteinander umgehen wollen. Bereits seit Längerem hat die bpb die Problematik von Diskriminierung und Hassrede im Netz als ein Thema politischer Bildung entdeckt und zahlreiche Angebote für unterschiedliche Zielgruppen entwickelt.“

Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)

Martin Drechsler, Geschäftsführer der FSM

„Nicht nur im digitalen Raum, sondern auch mithilfe der Unterrichtsmaterialien und Schülerworkshops wollen wir aktiv mit jungen Menschen ins Gespräch kommen und sie dabei unterstützen, das Netz als das zu verstehen, was es sein soll: ein freiheitlicher, demokratischer, globaler und kreativer Ort.“

Martin Drechsler, Geschäftsführer der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM)

Mitmachen

Lass Hass keinen Platz

Toleranz braucht Taten. Teile diese GIFs mit deinen Freunden und zeige, dass dir Hass im Netz #NichtEgal ist.

Hover über die GIFs, um sie zu teilen.

Lass dich inspirieren und dreh dein eigenes Video* zu #NichtEgal.
Hier findest du alles, was du für deine Episode brauchst.

*Du musst mindestens 13 Jahre alt sein. Weitere Infos zur Altersbeschränkung findest du hier.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es bei #NichtEgal?

#NichtEgal wirbt für einen respektvollen Meinungsaustausch auf verschiedenen Plattformen im Netz sowie im Alltag. Junge Menschen werden ermutigt, ihre Meinung zu teilen, die eigene Rolle im digitalen Raum zu reflektieren und eine Wertediskussion anzuregen. Jeder muss und soll das Recht haben, eigene Positionen sachlich und mit Argumenten vertreten zu können - auch und gerade im Angesicht von Hass, Diskriminierung und Hetze gegen Dritte. Es geht dabei auch um die Art des Umgangs miteinander, um positives aktives Verhalten und um mutige Reaktion auf negatives Verhalten anderer.

Was genau ist „Hate Speech“?

Es gibt viele Ausprägungen von „Hate Speech“: Ausgrenzung und Beleidigungen, Diskriminierung und Hass, Intoleranz gegenüber Minderheiten. Wir finden es wichtig, dass man sich derartigen Meinungsäußerungen entgegenstellt, egal aus welcher „Ecke“ sie kommen. Unabhängig davon gilt: Hassrede, die unter Strafe steht (wie z. B. Volksverhetzung) oder die gegen YouTubes Inhaltsrichtlinien verstößt, werden wir weiterhin konsequent entfernen, wenn sie uns gemeldet wird.

Stimmt es, dass #NichtEgal bestimmte politische Meinungen unterdrücken möchte?

Nein. #NichtEgal steht für Toleranz und Respekt. Für diese Werte machen wir uns stark, da sie die Grundlage für unsere persönliche Freiheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt bilden. Beleidigende, diskriminierende oder herabwürdigende Äußerungen sind #NichtEgal, egal aus welcher „Ecke“ sie auch kommen mögen.

Was genau macht #NichtEgal an den Schulen?

Die Digitalen Helden organisieren als Partner von #NichtEgal rund 40 Aktionstage an Schulen in ganz Deutschland. Dabei arbeiten sie mit etablierten, unabhängigen medienpädagogischen Einrichtungen zusammen. Die Workshops regen dazu an, über Meinungsfreiheit, Kommunikation online wie offline und ein respektvolles Miteinander nachzudenken. Sie sollen auch eine Wertediskussion anstoßen. Schüler werden dafür sensibilisiert, was Hass im Netz bedeutet, gegen wen er sich richtet und wie man sich dagegen wehren kann. Erfahrene YouTuber sind als Inputgeber und Diskussionspartner mit dabei. Weder die YouTuber noch YouTube noch Google sind in die pädagogische Umsetzung involviert.

Stimmt es, dass Google/YouTube an die Schulen kommt?

Die Aktionstage werden von geschulten Trainern und Medienpädagogen der Digitalen Helden durchgeführt und von einigen YouTubern punktuell begleitet. Vertreter von Google oder YouTube sind nicht in die Workshops eingebunden.

Müssen die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler ein Google- oder YouTube-Konto anlegen, um die Workshops zu besuchen?

Nein. Zur Teilnahme ist kein Google- oder YouTube-Konto erforderlich. Es geht um die Vermittlung von Kompetenzen, unabhängig von einzelnen Plattformen oder Anbietern

Wie werden die teilnehmenden Schulen und Schüler ausgewählt?

Schulen konnten sich für die Aktionstage über diese Webseite bewerben. Selbstverständlich mussten sowohl die Schulen als auch die Eltern der teilnehmenden Schüler ihr Einverständnis erklären. Insgesamt haben Workshops an rund 40 Schulen in ganz Deutschland stattgefunden.

Im Aufrufvideo zu #NichtEgal äußern sich auch YouTuber, die in der Vergangenheit selbst mit Hasskommentaren aufgefallen sind. Wie passt das zu der Initiative?

#NichtEgal ist eine offene Initiative, die niemanden nur deshalb ausschließt, weil er in der Vergangenheit nicht immer alles richtig gemacht hat. Das Engagement der YouTuber zeigt, dass auch sie sich einem respektvollen Umgang im Netz verschreiben und dies auch reichweitenstark an ihre Abonnenten vermitteln möchten.

Nach welchen Kriterien wurden die an der Initiative beteiligten YouTuber ausgewählt?

#NichtEgal ist eine offene Initiative, jeder kann mitmachen. Wir freuen uns, dass schon zum Start 22 bekannte YouTube-Künstler unserem Aufruf gefolgt sind. Viele von ihnen haben sich schon in der Vergangenheit für Toleranz und Respekt eingesetzt. Daneben erreichen sie über ihre etablierten Kanäle viele junge Menschen mit dem Aufruf, sich gegen Hass und Intoleranz im Netz zu engagieren.

Wer ist an #NichtEgal beteiligt und wer macht was?

YouTube, die Bundeszentrale für Politische Bildung (bpb), die Digitalen Helden und die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) haben #NichtEgal zusammen gestartet. YouTube ist Initiator und unterstützt #NichtEgal unter anderem mit der Reichweite seiner Videoplattform. Die bpb erstellt in Zusammenarbeit mit der FSM Unterrichtsmaterialien für alle interessierten Lehrer in Deutschland, u. a. zu Themen wie „Hass im Netz“. Die Digitalen Helden konzipieren und führen alle Workshops an Schulen, die sich um solche Workshops bewerben, durch. Die FSM betreibt die #NichtEgal-Kanäle auf YouTube und anderen sozialen Netzwerken. Daneben unterstützt die FSM die Digitalen Helden bei der Konzeption der Workshops an den Schulen. #NichtEgal wird zu 100 % von Google bzw. YouTube finanziert.

Welche Rolle spielt die Bundesfamilienministerin?

Die Bundesfamilienministerin ist Schirmherrin von #NichtEgal. Gemeinsam mit vielen anderen wie zum Beispiel dem Grimme-Institut oder dem No-Hate-Speech-Movement unterstützt sie die Ziele der Initiative. Ihr Ministerium ist weder finanziell noch an der inhaltlichen Ausgestaltung der Workshops an den Schulen beteiligt.

Wie wird #NichtEgal finanziert?

#NichtEgal wird zu 100 % von Google bzw. YouTube finanziert.

Warum engagiert sich YouTube bei #NichtEgal?

Als Anbieter einer großen Plattform stellen wir uns schon seit vielen Jahren unserer Verantwortung für einen respektvollen und toleranten Umgang miteinander. Bereits 2009 haben wir mit „361 Grad Toleranz“ sowie „361 Grad Respekt“ entsprechende Initiativen gestartet. Dieses Engagement setzen wir mit #NichtEgal fort. Wir hoffen, damit eine Bewegung zu starten, die von einer großen Mehrheit im Land getragen wird. Wir wollen etwas verändern und jeden ermutigen, Hass entgegenzutreten - im Netz und außerhalb.